Nur von Empfehlungen leben: Reicht das für eine planbare Kundengewinnung?
Reichen Empfehlungen für neue Kunden? Erfahre, wie Empfehlungsmarketing funktioniert und warum du für planbare Kundengewinnung zusätzliche Wege brauchst.
André Buchwardt
Nur von Empfehlungen leben: Reicht das für eine planbare Kundengewinnung?
„Die meisten meiner Kunden kommen über Empfehlungen.“
Wenn du das über dein Unternehmen sagen kannst, ist das zunächst einmal etwas sehr Positives.
Empfehlungen entstehen schließlich nicht ohne Grund. Menschen empfehlen dich weiter, weil sie mit deiner Arbeit zufrieden waren, dir vertrauen oder überzeugt davon sind, dass du jemand anderem helfen kannst.
Gerade für Berater, Experten und andere Dienstleister sind Empfehlungen deshalb häufig einer der besten Wege zu neuen Kunden.
Aber irgendwann stellt sich eine wichtige Frage:
Reichen Empfehlungen allein aus, wenn du deine Kundengewinnung planbarer machen möchtest?
Die kurze Antwort lautet: Empfehlungen können hervorragend funktionieren. Das Problem ist nicht ihre Qualität, sondern ihre begrenzte Steuerbarkeit.
Warum Empfehlungen so wertvoll sind
Ein Interessent, der aufgrund einer persönlichen Empfehlung zu dir kommt, startet an einem völlig anderen Punkt als jemand, der noch nie von dir gehört hat.
Ein Teil des notwendigen Vertrauens wurde bereits übertragen.
Statt:
„Kann diese Person mein Problem überhaupt lösen?“
denkt der Interessent vielleicht:
„Peter hat gute Erfahrungen mit ihm gemacht. Ich sollte mir das einmal anschauen.“
Das kann den gesamten Verkaufsprozess erleichtern.
Empfehlungen haben deshalb einige große Vorteile:
- hohes Grundvertrauen
- häufig gute Qualität der Anfragen
- wenig oder keine direkten Werbekosten
- kürzere Entscheidungswege
- persönliche Verbindung
- hohe Glaubwürdigkeit
Wenn Empfehlungen bei dir funktionieren, solltest du diesen Kanal deshalb nicht ersetzen.
Du solltest ihn pflegen.
Die entscheidende Frage ist vielmehr, ob du dich ausschließlich darauf verlassen möchtest.
Das Problem mit Empfehlungen: Du kannst sie nur begrenzt steuern
Stell dir vor, du möchtest in den kommenden drei Monaten fünf neue Kunden gewinnen.
Wie viele Empfehlungen wirst du bekommen?
Wann kommen sie?
Für welche Leistung?
Von welchen Personen?
Und passen diese Interessenten tatsächlich zu der Richtung, in die du dein Unternehmen entwickeln möchtest?
Wahrscheinlich kannst du diese Fragen nicht zuverlässig beantworten.
Genau darin liegt das Problem.
Empfehlungen funktionieren häufig gut – aber nicht unbedingt dann, wenn du sie gerade brauchst.
Du kannst hervorragende Arbeit leisten, ein starkes Netzwerk haben und regelmäßig empfohlen werden. Trotzdem kannst du nicht einfach einen Schalter umlegen und sagen:
„Nächsten Monat brauche ich bitte drei zusätzliche Empfehlungen.“
Passive Empfehlungen und aktives Empfehlungsmarketing sind nicht dasselbe
Ein wichtiger Unterschied wird dabei häufig übersehen.
Es macht einen Unterschied, ob du einfach hoffst, dass zufriedene Kunden dich irgendwann weiterempfehlen, oder ob du Empfehlungsmarketing bewusst in deine Kundenpflege integrierst.
Bei passiven Empfehlungen passiert meistens Folgendes:
Du leistest gute Arbeit, der Kunde ist zufrieden und vielleicht erzählt er irgendwann jemandem von dir.
Das kann hervorragend funktionieren.
Es bleibt aber weitgehend dem Zufall überlassen.
Aktives Empfehlungsmarketing bedeutet dagegen, dass du bewusst dafür sorgst, dass deine Kunden und Kontakte wissen, wann und für wen eine Empfehlung sinnvoll wäre.
Zum Beispiel kannst du:
- nach erfolgreichen Projekten aktiv um Empfehlungen bitten
- ehemalige Kunden regelmäßig kontaktieren
- wichtige Netzwerkpartner pflegen
- zeigen, für welche Probleme du aktuell besonders interessant bist
- hilfreiche Inhalte bereitstellen, die weitergeleitet werden können
- Empfehlungsgeber über neue Leistungen informieren
- nachvollziehen, woher neue Anfragen kommen
Dadurch werden Empfehlungen steuerbarer.
Vollständig planbar werden sie trotzdem nicht.
Denn du kannst nicht kontrollieren, ob und wann jemand aus deinem Netzwerk gerade einen passenden Bedarf kennt.
Muss Kundengewinnung überhaupt planbar sein?
Planbar bedeutet nicht, dass du exakt vorhersagen kannst, wie viele Kunden du nächsten Monat gewinnen wirst.
Das wäre unseriös.
Auch eine gute Marketingkampagne garantiert keine bestimmte Zahl neuer Kunden.
Planbarkeit bedeutet vielmehr, dass du die Aktivitäten beeinflussen kannst, aus denen neue Kunden entstehen.
Du kannst beispielsweise entscheiden:
- wie häufig du sichtbar bist
- welche Zielgruppe du ansprichst
- welches Angebot du kommunizierst
- wie viele Kontakte du aufbaust
- wie konsequent du Interessenten nachfasst
- wie regelmäßig du bestehende Kontakte pflegst
- welche Kampagnen du startest
- welche Inhalte du veröffentlichst
Bei einer reinen Empfehlung kannst du deutlich weniger davon steuern.
Planbare Kundengewinnung bedeutet deshalb nicht planbare Abschlüsse. Sie bedeutet planbare Aktivitäten und Prozesse.
Warum Empfehlungen besonders gut funktionieren, wenn dein Geschäft läuft
Hier entsteht ein interessanter Effekt.
Wenn du viele Kunden hast, sprichst du mit vielen Menschen.
Du bist sichtbar.
Du arbeitest an Projekten.
Kunden erleben deine Leistung.
Dadurch entstehen neue Kontakte und möglicherweise weitere Empfehlungen.
Wenn deine Auftragslage dagegen schwächer wird, kann auch dieser Effekt nachlassen.
Das ist ähnlich wie bei klassischer Akquise:
Solange genügend Arbeit vorhanden ist, beschäftigt man sich wenig mit Kundengewinnung.
Erst wenn Projekte enden, wird Marketing plötzlich wieder wichtig.
Dann soll möglichst schnell ein neuer Kunde entstehen.
Genau diese Abhängigkeit macht Kundengewinnung unnötig unruhig.
„Ich habe bisher immer genügend Empfehlungen bekommen“
Vielleicht funktioniert dein Geschäft seit zehn oder zwanzig Jahren hervorragend über Empfehlungen.
Dann gibt es keinen Grund, diesen Weg künstlich schlechtzureden.
Im Gegenteil.
Offensichtlich hast du dir etwas aufgebaut, das funktioniert.
Trotzdem lohnt sich eine andere Frage:
Was passiert, wenn sich etwas verändert?
Vielleicht möchtest du eine neue Leistung anbieten.
Vielleicht möchtest du eine andere Zielgruppe erreichen.
Vielleicht fallen wichtige Empfehlungsgeber weg.
Vielleicht verändert sich dein Markt.
Oder du möchtest dein Unternehmen gezielt vergrößern.
Dann kann es schwierig werden, ausschließlich auf ein bestehendes Empfehlungsnetzwerk zu setzen.
Denn Empfehlungen reproduzieren häufig das, wofür du bereits bekannt bist.
Wenn du dagegen für etwas Neues bekannt werden möchtest, musst du diese neue Positionierung zunächst sichtbar machen.
Empfehlungen bringen nicht automatisch die Kunden, die du zukünftig möchtest
Dieser Punkt wird häufig unterschätzt.
Angenommen, du hast viele Jahre klassische Unternehmensberatung angeboten und wirst dafür regelmäßig empfohlen.
Jetzt möchtest du dich stärker auf Führungskräfteentwicklung konzentrieren.
Dein bestehendes Netzwerk kennt dich aber weiterhin hauptsächlich als klassischen Unternehmensberater.
Was wird empfohlen?
Wahrscheinlich genau das, wofür du bisher bekannt bist.
Das kann dazu führen, dass du zwar weiterhin Anfragen bekommst, aber nicht unbedingt für die Leistungen, die du zukünftig stärker verkaufen möchtest.
Marketing hat deshalb noch eine zweite Aufgabe.
Es soll nicht nur Nachfrage erzeugen. Es hilft dir auch dabei, zu beeinflussen, wofür du im Markt wahrgenommen wirst.
Muss ich Marketing machen, obwohl Empfehlungen funktionieren?
Nicht zwangsläufig mehr Marketing.
Aber es ist sinnvoll, neben Empfehlungen einen eigenen Weg aufzubauen, über den potenzielle Kunden dich kennenlernen können.
Das kann beispielsweise sein:
- Fachartikel
- Blog
- Newsletter
- Veranstaltungen
- Webinare
- Suchmaschinen
- gezielte Kampagnen
- persönliche Netzwerke
- Kooperationen
Dabei geht es nicht darum, überall gleichzeitig aktiv zu werden.
Du brauchst nicht fünf Social-Media-Kanäle, einen wöchentlichen Newsletter, tägliche Videos und gleichzeitig Google Ads.
Viel sinnvoller ist ein überschaubares System, das zu deiner Zielgruppe und zu deinem Arbeitsalltag passt.
Empfehlungen und Marketing sind keine Gegensätze
Manchmal wird Marketing so betrachtet, als wäre es nur für Unternehmen notwendig, die keine Empfehlungen bekommen.
Das halte ich für den falschen Blickwinkel.
Marketing kann Empfehlungen sogar unterstützen.
Stell dir vor, jemand empfiehlt dich weiter.
Was macht die empfohlene Person anschließend?
Sehr wahrscheinlich sucht sie nach deinem Namen.
Sie besucht deine Website.
Sie schaut sich dein LinkedIn-Profil an.
Vielleicht liest sie einen Beitrag oder einen Blogartikel.
Und genau dort entscheidet sich, ob der positive erste Eindruck der Empfehlung bestätigt wird.
Die Empfehlung öffnet die Tür. Dein Marketing kann anschließend das Vertrauen verstärken.
Ein guter Außenauftritt ersetzt also keine Empfehlung.
Er macht sie stärker.
Warum Sichtbarkeit dein Empfehlungsnetzwerk unterstützt
Es gibt noch einen zweiten Effekt.
Menschen können dich leichter empfehlen, wenn sie regelmäßig daran erinnert werden, was du machst.
Ein ehemaliger Kunde ist vielleicht sehr zufrieden mit deiner Arbeit.
Sechs Monate später trifft er jemanden, der genau deine Unterstützung gebrauchen könnte.
Denkt er in diesem Moment an dich?
Vielleicht.
Wenn er allerdings regelmäßig einen hilfreichen Beitrag von dir auf LinkedIn sieht oder gelegentlich deinen Newsletter liest, steigt die Wahrscheinlichkeit, dass du in Erinnerung bleibst.
Marketing richtet sich deshalb nicht ausschließlich an Menschen, die dich noch nicht kennen.
Es hilft auch bestehenden Kontakten dabei, dich nicht zu vergessen.
Wie bekomme ich mehr Empfehlungen von bestehenden Kunden?
Eine gute Leistung ist die Grundlage.
Darüber hinaus kannst du Empfehlungen aber aktiv erleichtern.
Zum Beispiel nach einem erfolgreich abgeschlossenen Projekt.
Statt einfach darauf zu hoffen, dass ein Kunde dich irgendwann weiterempfiehlt, kannst du offen sagen:
„Wenn du jemanden kennst, für den unsere Zusammenarbeit ebenfalls hilfreich sein könnte, freue ich mich natürlich über eine Empfehlung.“
Das ist weder aggressiv noch marktschreierisch.
Es macht lediglich deutlich, dass Empfehlungen willkommen sind.
Noch hilfreicher wird es, wenn dein Kunde genau weiß, für wen eine Empfehlung sinnvoll wäre.
Je klarer deine Positionierung, desto leichter kann dich jemand weiterempfehlen.
„André macht irgendwas mit Marketing“ ist schwer weiterzugeben.
„André hilft Solo-Selbstständigen dabei, ihre Kundengewinnung mit KI und klaren Prozessen zu strukturieren“ ist deutlich konkreter.
Eine klare Positionierung hilft deshalb nicht nur bei der direkten Kundengewinnung. Sie hilft auch bei Empfehlungen.
Deine bestehenden Kontakte sind häufig wertvoller als der nächste neue Lead
Bei Kundengewinnung denken viele zuerst an völlig neue Menschen.
Mehr Reichweite.
Mehr Follower.
Mehr Leads.
Dabei existiert häufig bereits ein großes Netzwerk aus:
- ehemaligen Kunden
- früheren Interessenten
- Geschäftspartnern
- LinkedIn-Kontakten
- Newsletter-Abonnenten
- früheren Kollegen
- Netzwerkpartnern
- Menschen, die schon einmal angefragt haben
Diese Kontakte kennen dich bereits.
Trotzdem passiert häufig jahrelang nichts mit ihnen.
Das ist verschenktes Potenzial.
Bevor du also ausschließlich darüber nachdenkst, wie du jeden Monat hundert neue Leads erzeugst, lohnt sich ein Blick auf die Menschen, die bereits vorhanden sind.
Kundengewinnung bedeutet nicht nur neue Kontakte. Sie bedeutet auch, bestehende Beziehungen sinnvoll zu pflegen.
Was ist besser: Empfehlungen oder aktive Kundengewinnung?
Du musst dich nicht entscheiden.
Die stärkste Kombination kann sogar genau darin bestehen, beides miteinander zu verbinden.
Empfehlungen bringen Vertrauen.
Content schafft Sichtbarkeit.
Eine gute Website oder Landingpage erklärt dein Angebot.
E-Mail hält den Kontakt.
Ein CRM hilft dabei, Interessenten nicht zu vergessen.
Follow-ups sorgen dafür, dass aus einem „Vielleicht später“ nicht automatisch ein „Nie“ wird.
So entsteht Schritt für Schritt ein zusammenhängender Prozess:
Sichtbarkeit → Vertrauen → Kontakt → Follow-up → Kunde → gute Erfahrung → Empfehlung
Und anschließend beginnt der Kreislauf erneut.
Empfehlungen sind ein Teil deines Kundengewinnungssystems
Genau diesen Gedanken finde ich entscheidend.
Du solltest Empfehlungen nicht als Alternative zu Marketing betrachten.
Sie können ein Bestandteil deines Marketings sein.
Wenn jemand aufgrund einer Empfehlung zu dir kommt, sollte dieser Kontakt genauso professionell weitergeführt werden wie jeder andere Interessent.
Und wenn ein Kunde zufrieden ist, sollte die Beziehung nicht mit der letzten Rechnung enden.
Vielleicht entsteht ein Folgeauftrag.
Vielleicht eine Empfehlung.
Vielleicht benötigt der Kunde deine Unterstützung erst zwei Jahre später wieder.
Ein gutes Kundengewinnungssystem berücksichtigt deshalb nicht nur den Weg bis zum ersten Auftrag.
Es berücksichtigt auch, was danach passiert.
Wo ANNA dabei unterstützen kann
Auch bei ANNA geht es deshalb nicht darum, Empfehlungen durch künstlich erzeugte Leads zu ersetzen.
Im Gegenteil.
Bestehende Kontakte, Kunden und Empfehlungen gehören genauso zur Kundengewinnung wie neue Reichweite.
Die Idee ist, unterschiedliche Bereiche miteinander zu verbinden:
Zielgruppe → Positionierung → Angebot → Sichtbarkeit → Landingpage → Kontakt → Follow-up → Kunde → weitere Beziehung
Wenn Informationen, Content, Kontakte und Kommunikation nicht mehr völlig getrennt voneinander stattfinden, wird es leichter, Kundengewinnung kontinuierlich zu betreiben.
Dabei bleibt eine Sache unverändert:
Gute Arbeit ist eine der besten Grundlagen für Empfehlungen.
Keine KI und kein Marketing-System kann eine schlechte Leistung dauerhaft kompensieren.
Aber ein System kann dabei helfen, dass gute Arbeit sichtbar bleibt, Kunden an dich denken und bestehende Beziehungen nicht einfach in Vergessenheit geraten.
Fazit: Empfehlungen behalten – Abhängigkeit reduzieren
Wenn du viele Kunden über Empfehlungen gewinnst, hast du bereits etwas sehr Wertvolles aufgebaut.
Du musst das nicht ersetzen.
Du solltest dich lediglich fragen, wie abhängig dein Unternehmen davon sein soll.
Denn Empfehlungen sind häufig qualitativ hervorragend, aber nur begrenzt steuerbar.
Aktives Empfehlungsmarketing kann diesen Kanal strukturierter machen. Ein zusätzliches Kundengewinnungssystem gibt dir darüber hinaus die Möglichkeit, sichtbar zu bleiben, bestehende Kontakte zu pflegen und gezielt für die Leistungen wahrgenommen zu werden, die du zukünftig anbieten möchtest.
Die Frage lautet deshalb nicht: Empfehlungen oder Marketing?
Sondern:
Wie kannst du Empfehlungen und systematische Kundengewinnung so miteinander verbinden, dass dein Unternehmen weniger vom Zufall abhängig ist?
Häufig gestellte Fragen zu Empfehlungen und Kundengewinnung
Reichen Empfehlungen aus, um dauerhaft Kunden zu gewinnen?
Das kann funktionieren, insbesondere bei etablierten Selbstständigen mit einem starken Netzwerk. Empfehlungen sind jedoch nur begrenzt steuerbar. Wer seine Kundengewinnung planbarer gestalten oder neue Zielgruppen erreichen möchte, sollte deshalb zusätzliche Wege aufbauen.
Was ist Empfehlungsmarketing?
Empfehlungsmarketing bedeutet, Empfehlungen nicht ausschließlich dem Zufall zu überlassen. Unternehmen pflegen bestehende Kunden und Netzwerkpartner gezielt, bitten nach erfolgreichen Projekten um Empfehlungen und sorgen dafür, dass andere wissen, für welche Zielgruppen und Probleme sie der richtige Ansprechpartner sind.
Ist Empfehlungsmarketing besser als klassische Werbung?
Empfehlungen haben häufig einen Vertrauensvorsprung und können sehr hochwertige Anfragen erzeugen. Klassische Marketingmaßnahmen lassen sich dafür gezielter steuern und skalieren. Beides kann sich sinnvoll ergänzen.
Wie bekomme ich mehr Empfehlungen von bestehenden Kunden?
Eine wichtige Voraussetzung ist eine gute Leistung. Darüber hinaus kannst du nach erfolgreichen Projekten aktiv um Empfehlungen bitten, Kontakt zu ehemaligen Kunden halten und regelmäßig zeigen, bei welchen Problemen du aktuell unterstützen kannst.
Brauche ich Marketing, wenn ich genügend Empfehlungen bekomme?
Nicht zwingend, um kurzfristig Aufträge zu gewinnen. Marketing kann dir jedoch helfen, unabhängiger zu werden, neue Zielgruppen zu erreichen, neue Leistungen bekannt zu machen und dein bestehendes Empfehlungsnetzwerk regelmäßig an dich zu erinnern.
Wie mache ich Empfehlungen planbarer?
Du kannst Empfehlungen nicht vollständig planen. Du kannst aber Prozesse schaffen, die sie wahrscheinlicher machen: zufriedene Kunden aktiv ansprechen, Kontakte pflegen, Empfehlungsgeber regelmäßig informieren und nachvollziehen, woher neue Anfragen kommen.
Warum sollte ich bestehende Kontakte regelmäßig ansprechen?
Menschen vergessen mit der Zeit, welche Leistungen du anbietest oder wofür du aktuell stehst. Regelmäßiger hilfreicher Kontakt sorgt dafür, dass du im richtigen Moment wieder in Erinnerung kommst.
Kann KI beim Empfehlungsmarketing unterstützen?
Ja, beispielsweise bei der Vorbereitung von Inhalten, E-Mail-Kommunikation, Kontaktpflege oder Erinnerungsprozessen. Die eigentliche Kundenbeziehung und persönliche Empfehlung sollte dadurch jedoch nicht künstlich oder unpersönlich werden.
Datensouveränität im Fokus: Gezielte Auswahl statt ungefilterter Datenweitergabe an die KI.